Geschichte & Personen

Missionsgemeinde in der Bauphase

Die Anfänge der Missionsgemeinde Heppenheim gehen auf das Jahr 1965 zurück. Ein Jahr nach Gründung der Odenwälder Heidenmission e.V. Kamen die Vorstandsmitglieder Umständehalber zu dem Entschluss, auch in der Gemeindearbeit tätig zu werden.

Die ersten Zusammenkünfte fanden in Fürth-Erlenbach statt. Danach entstanden weitere kleine Hauskreise in Heppenheim, Groß-Rohrheim und Viernheim. 1973 wurde als Zentrum ein kleiner Saal in Heppenheim gemietet. 1979 konnte die Gemeinde in ihr erstes, gemietetes Gemeindezentrum in der Stadtmitte von Heppenheim umziehen. 1985 konnten dann Teil des eigenen Gemeindezentrums in der Odenwaldstraße bezogen werden, und schließlich fand die Einweihung am 17.Juni 1986 statt.

Das Wachstum der Gemeinde wurde durch eine rege evangelistische Tätigkeit im Einzugsgebiet, durch Zelt- und Saalmissionen in den ersten 15 Jahren, gefördert. Weitere Hauskreise sind hinzugekommen; nach aktuellem Stand in Heppenheim, Bensheim, Weinheim, Viernheim, Biblis, Fürth-Erlenbach, Rimbach, Modautal-Hoxhohl und Gau-Odernheim.

Die Missionsgemeinde Heppenheim war von Beginn an evangelisch freikirchlich ausgerichtet und ist seit 2003 Mitglied im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden. Von ihr gingen viele Impulse zu anderen Bewegungen in der näheren Umgebung aus. Überviele Jahre waren mehrere Gemeindeglieder in leitender Verantwortung verschiedener Chapter der christlichen Geschäftsleute (heute „Christen im Beruf“) und der Frauenbewegung Aglow. Es gab und gibt auch positive Kontakte zu anderen Freikirchen in der Region und zu Ortsgemeinden der Landeskirche.

Außer Staatskirchen und Landeskirchen gibt es in Europa auch Freikirchen. Freikirchen wurden gegründet, um christliche Gemeinden nach biblischem Vorbild zu schaffen. Freie Kirche heißt nicht nur, unabhängig und frei zu sein von Staatsverflechtungen, frei ist auch die wirtschaftliche Situation. Mitglieder der Gemeinden unterstützen auf freiwilliger Basis mit Spenden den gesamten Dienst, eine finanzielle Verwicklung mit Interessensgruppen gibt es nicht. Als Freikriche lehnen wir Kirchensteuer und Zwangseinzug von Beiträgen ab.

Peter und Elke

Gründer und Leiter der Missionsgemeinde ist Peter Aßmus, geb. 1935 in Darmstadt, verheiratet mit seiner Frau Elke seit 1961; drei jetzt erwachsene Töchter.

Von Haus auf Lutheraner. Die Familie wurde 1944 in den Odenwald evakuiert. Ab dann Mitglied der evangelisch-reformierten Gemeinde in Hammelbach. Februar 1952 persönliche Bekehrung zu Jesus Christus bei einer Veranstaltung von „Jugend für Christus in Deutschland“.* 1954 Hinwendung zur evangelisch-freikirchlichen Gemeindeauffassung.

Nach „Höherer Handelsschule“ und einer kaufmännischen Lehre zwanzig Jahre in der Industrie tätig.

Gründer und Leiter der „Odenwälder Heidenmission e.V.“ Seit 1964 und der „Missionsgemeinde Heppenheim“ seit 1965. In der Gemeinde bis heute im pastoralen Dienst.

Seit 1984 persönlich Mitglied im „Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinde“ (BFP) und auf Grund nachgewiesener Leistungen seit dieser Zeit offiziell als Pastor anerkannt und bestätigt.

Mehrere Auslandsreisen innerhalb Europa, Westafrika, Asien, USA und Kanada; Evangelisationen, Gemeindedienste und Konferenzen brachten reiche Erfahrungen und prägten die Glaubenshaltung.

Seit 1984 auch rege Tätigkeit als Autor und Verleger (KLETOS-Taschenbücher). Aus eigener Autorentätigkeit sind bis heute dreizehn Bücher erschienen, unter anderem über Themen der Johannes-Offenbarung.

Bild Kai

Kai Buch, geboren 1969, verheiratet mit Ruth, zwei Kinder, wuchs in Hamburg, Bargteheide/Schleswig-Holstein und Bensheim/Bergstraße auf. Schulzeit bis 1989 mit Abitur als Abschluss. Weitere Stationen: Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel, Aushilfstätigkeit als Taxifahrer, Grundwehrdienst bei der Bundeswehr, Praktikum bei einer Fernseh-Produktionsfirma, Volontariat zum Aufnahmeleiter bei verschiedenen ARD-Fernsehanstalten und schließlich freiberufliche Tätigkeit als Aufnahmeleiter beim Hessischen Rundfunk bis Sommer 1999.

Erleben von Bekehrung und Wiedergeburt im Januar 1993 und Mitarbeit in der Missionsgemeinde Heppenheim, vorwiegend bei den Jungen Erwachsenen.

Im Jahr 1999 nach einem Reden Gottes und diversen Gesprächen die Entscheidung, in den vollzeitlichen freikirchlichen Dienst zu gehen. Daraufhin Besuch des Theologischen Seminars Beröa des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden von 1999-2003 mit anschließendem zweijährigen Vikariat in der Missionsgemeinde. Ordination zum Pastor am 11.9.2005 in der Missionsgemeinde.

Im September 2010 bekam er die Diagnose Darmkrebs und unterzog sich im folgenden Jahr unter anderem einer Lebermetastasen-Operationen inklusive Chemotherapie und Anschlussheilbehandlung. Eine Lungenmetastase konnte im Februar 2014 erfolgreich entfernt werden. Seither ist er wieder in der Nachsorge und darf krebsfrei sein.

Schild Missionsgemeinde beleuchtet

Die Ältesten (Gemeindevorstand) sind nach biblischem Vorbild zusammen mit dem Gemeindeleiter und dem Pastor für das Gesamtwohl der Gemeinde zuständig (1.Petrusbrief 5,1-4). Sie dienen ehrenamtlich:

Horst Mandel, geboren 1941 in Viernheim, verheiratet, 4 Töchter, Bekehrung 1976 in Viernheim

Karlheinz Nichell, geboren 1951 in Bensheim, verheiratet, einen Sohn und drei Töchter, Bekehrung 1983

Horst Krämer, geboren 1939 in Klein-Bieberau, verheiratet, zwei Söhne, Bekehrung 1955 in Bad Krotzingen

Gerhard Bayer, geboren 1947 in Neustadt/Weinstraße, verheiratet, zwei Töchter, Bekehrung 1984

Helmut Germann, geboren 1955 in Gernsheim/Rhein, verheiratet, einen Sohn, Bekehrung 1980 in Willingen/Sauerland

Ehrenältester Hermann Brutsch, geboren 1929 in Hassel/Saar, verheiratet, eine Tochter, Bekehrung 1947 in Hassel/Saar

Gruppenbild ÄltesteUnsere Pastoren und Ältesten (von links nach rechts): Pastor Peter Aßmus, Horst Krämer, Karlheinz Nichell, Horst Mandel, Helmut Germann, Pastor Kai Buch, Gerhard Bayer sowie Harald Sieber, Hauskreisleiter. Es fehlt Hermann Brutsch.